ZENPOSAN BENDOJI
ZenDojo Bern
 

 

 

Bitte teilt mit, wenn ihr am Sesshin teilnehmt, damit der Tenzo ungefähr weiß, wie viel er kochen muß.
Man kann sich im Dojo auf einer Liste eintragen oder ein e-mail schreiben an info@sotozen.ch. Telefonisch ist es möglich mich unter der Nummer 031 302 06 92 im Dojo zu erreichen. 

Die Teilnahme kostet 50.- SFr pro Tag.

Wenn immer man es einrichten kann, ist es am Besten, wenn man am ganzen Sesshin teilnimmt. Sehr gut ist auch, wenn man während dieser Zeit versucht im Dojo zu schlafen. Ein Schlafsack ist mitzubringen. Es ist auch möglich nur teilweise an diesem Sesshin teilzunehmen.

Wir werden dieses Sesshin schweigend abhalten, mit möglichst wenig Blickkontakt.

Sieben Tage Sesshin

Zeit

erster Tag

06.00 – 07.45

Zazen

07.45 – 09.00

Shojiki / Samu / Pause

09.00 – 11.00

Zazen

11.00 - 13.00

Chujiki / Samu / Pause

13.00 – 15.00

Zazen

15.00 - 15.30

Pause

15.30 – 17.30

Zazen

17.30 – 19.30

Yakuseki / Samu / Pause

19.30. – 21.00

Zazen

22.00

Shoto / Schlafen

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeit

zweiter bis sechster Tag

04:00 

Shinrei / Aufstehen

04.30 – 06.30

Zazen

06.30 – 08.00

Shojiki / Samu / Pause

08.00 – 10.00

Zazen

10.00 – 10.30

Pause

10.30 – 12.30

Zazen

12.30  - 14.30

Chujiki / Samu / Pause

14.30 – 16.30

Zazen

16.30 – 17.00

Pause

17.00 – 19.00

Zazen

19.00 – 20.15

Yakuseki / Samu / Pause

20.15 – 21.00

Zazen

22.00

Shoto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Wirkung des Zen

Es gibt Menschen, die sagen, sie glauben an den Buddhismus oder an Zen und haben viele Jahre geübt, doch keinerlei Wirkung erzielt. Die Frage ist: Welche Wirkung erwarten sie denn?
Manche Menschen wollen berühmt sein oder etwas für sich gewinnen. Manche beten zu Buddhas oder Geistern, um Unglück abzuwenden oder das Schicksal gnädig zustimmen. Manche wollen sich Wissen aneignen, manche esoterische Praktiken vollziehen und übernatürliche Kräfte gewinnen. Manche üben Künste und Fertigkeiten, um andere zu übertreffen. Manche praktizieren das Heilen, um Krankheiten auszumerzen. Bei all diesen Dingen mag man von Wirkung reden, doch im Zen sieht das anders aus.

Es heißt: „Dies ist jedem innewohnend, im Gewöhnlichen nicht weniger als im Weisen. Es ist vollständig wie das Universum und ohne Mangel oder Überfluß.“
Wenn man jedoch Wirkung von der Übung des Buddhismus erwartet, wäre das wie Überfluß im Universum. Beides geht fehl.
Die dümmsten Narren sind jedoch die, die fürchten, keine Erleuchtung zu erfahren, selbst wenn sie Buddhismus praktizieren, und darum aufgeben, bevor sie richtig angefangen haben. Wer eine Erfolgsgarantie haben will, bevor er eine Anstrengung unternommen hat, wird es weder im Buddhismus noch anderswo weit bringen.
Einst sagte ein Zen-Meister, Die Zen-Meditation sei zwecklos, wenn die Geisteshaltung nicht klar sei. Das soll denen eine Warnung sein, die im Nebel der Unwissenheit sitzen und dies Zen-Meditation nennen.
Einige glauben, Neulinge im Zen sollten gar nicht meditieren, sondern Sûtras rezitieren, weil das leichter und der Verwirklichung zuträglicher sei. Die Schriften sagen jedoch: „Wenn die Geisteshaltung nicht stimmt, sind alle Übungen vergeblich.“

„ Der Geist selbst verwirklicht den Geist, der Geist selbst erweckt den Geist“

Musô Soseki, Gespräche im Traum

 

 

Zeit

siebter Tag

04:00 

Shinrei / Aufstehen

04.30 – 06.30

Zazen

06.30 – 08.00

Shojiki / Samu / Pause

08.00 –10.00

Zazen

10.00 – 10.30

Pause

10.30 – 12.30

Zazen

12.30  - 14.30

Chujiki / Samu / Pause

14.30 – 16.30

Zazen

16.30 – 17.00

Samu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Keine weitere Bedeutung“, 1299, Muso Soseki

 

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